Die folgenden Informationen basieren auf einer Präsentation der Fachärztin für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Orthomolekularmedizin, Dr. med. Irene Heschl-Koller aus Österreich (Stand: Januar 2021).
Schwangerschaft ist ein faszinierendes biologisches Wunder. Auf körperlicher Ebene steht die embryonale Entwicklung im Mittelpunkt, bei der Omega-3-Fettsäuren eine zentrale Rolle spielen. Sie sind für den Aufbau und die Funktion jeder einzelnen Zelle unverzichtbar – so wichtig, dass der Körper der Mutter dem werdenden Kind diese Bausteine zu jeder Zeit in ausreichender Menge zur Verfügung stellt, notfalls aus ihren eigenen Reserven.
Mit der Omega-3-Supplementierung sollte nicht erst nach einem positiven Schwangerschaftstest begonnen werden. Ähnlich wie bei der Rauchentwöhnung vor einer geplanten Schwangerschaft benötigt der Körper Zeit, um einen ausreichenden Vorrat an essentiellen Fettsäuren, Mineralien und Vitaminen aufzubauen. Diese frühzeitige optimale Versorgung legt den Grundstein für zahlreiche Entwicklungsbereiche des Kindes, weit über die Geburt hinaus.
Auch der werdende Vater sollte eine Supplementierung in Betracht ziehen, da seine Hormone und die Funktion seiner Fortpflanzungsorgane von einer guten Omega-3-Versorgung abhängen.
Als Faustregel gilt: Eltern sollten spätestens 6 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft ihren Omega-3-Status ermitteln und gegebenenfalls durch gezielte Supplementierung verbessern. Dies ist besonders wichtig, um zu verhindern, dass die Schwangerschaft und die Versorgung des heranwachsenden Kindes auf Kosten der mütterlichen Gesundheit gehen.
Der heranwachsende Embryo bezieht während der Schwangerschaft kontinuierlich Docosahexaensäure (DHA) – einen der Hauptbestandteile der Omega-3-Fettsäuren – von der Mutter. Diese Übertragung lässt sich durch Messungen vor und nach der Schwangerschaft nachweisen.
Ein dokumentiertes Beispiel zeigt eine Mutter, die vor der Schwangerschaft bereits einen hervorragenden Ausgangswert von 12,8% (Anteil der Omega-3-Fettsäuren an der Zellmembran der roten Blutkörperchen) aufwies. Ein Wert von 11% gilt als physiologisch gesund, da die Plazenta nach der Geburt etwa diesen Anteil aufweist.
Nach der Geburt zeigte ein zweiter Test, dass das Kind während der Schwangerschaft mehr als 3% der mütterlichen Omega-3-Reserven in Anspruch genommen hatte. Durch konsequente Supplementierung während der Schwangerschaft verbesserte sich das Verhältnis der Mutter zwischen Omega-6 und Omega-3 dennoch weiter, von bereits guten 2,3:1 auf ausgezeichnete 1,7:1.
Diese Messungen verdeutlichen, dass der Embryo sein Omega-3 nicht direkt durch die mütterliche Supplementierung erhält, sondern dass ein komplexerer Prozess stattfindet, der weiterer Forschung bedarf.
Der von EQology angebotene Omega-3-Ratio-Test wird in einem unabhängigen Labor anonym ausgewertet, ohne dass sensible Daten angegeben werden müssen. Das Ergebnis kann mit einem individuellen Code, der jedem Testset beiliegt, nach etwa einem Monat abgerufen werden.
Das Testergebnis umfasst zwei Werte:
Vor einer Schwangerschaft sollte der Omega-3-Anteil der Mutter bei mindestens 11% liegen, damit sich das Kind in seinem „ersten Kinderzimmer" optimal entwickeln kann. Für Mutter und Kind ideal sind Werte über 14%.
Das gesunde menschliche Gehirn besteht zu etwa 60-70% aus Fettgewebe, wovon die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren einen Anteil von über 90% ausmachen. Sinkt der Omega-3-Anteil der zellulären Phospholipid-Membran unter den kritischen Wert von 4%, beginnen im Gehirn Abbauprozesse.
Diese Tatsache könnte eine plausible Erklärung für das Phänomen der sogenannten "Schwangerschaftsdemenz" sein – die von betroffenen Müttern als störend empfundene Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche während der Schwangerschaft. Jede weitere Schwangerschaft zehrt zusätzlich an den Reserven der Mutter, wenn diese nicht wieder aufgefüllt werden.
Die Risiken eines Omega-3-Mangels während der Schwangerschaft sind erheblich:
Eine Schwangerschaft stellt extreme Anforderungen an Mutter und Kind. Ein Frühgeborenes, das vor der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt kommt, hat von seiner Mutter erst etwa 25% der Omega-3-Fettsäuren bezogen, die es bis zum regulären Geburtstermin erhalten würde – ein erheblicher Mangel bereits zu Beginn des Lebens.
Obwohl die Versorgung und Intensivpflege von Frühgeborenen heute hohe Standards erreicht hat, gehört die Supplementierung mit Omega-3 bisher noch nicht standardmäßig dazu. Ohne sorgfältige Supplementierung mit hochwertigen Omega-3-Fettsäuren können Entwicklungsrückstände im Vergleich zu termingerecht geborenen Kindern über Jahre bestehen bleiben.
Eine besondere Herausforderung bei Frühgeborenen ist die oft notwendige Atemunterstützung mit zusätzlichem Sauerstoff aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Lungenreifung. Ein Nebeneffekt dieser frühen Sauerstoffversorgung kann eine beeinträchtigte Entwicklung der Netzhaut sein (Retinopathie).
Ob die Supplementierung von Frühgeborenen mit hochwertigen Omega-3-Fettsäuren dieser Problematik entgegenwirken kann, wäre ein wertvoller Forschungsgegenstand, zumal die gesunde Netzhaut zu etwa 30% aus Omega-3-Fettsäuren besteht. Grundsätzlich ist es jedoch sinnvoller, von Anfang an den gesamten Schwangerschaftsverlauf mit einer ausreichenden Versorgung zu unterstützen – Vorsorge ist stets besser als Nachbesserung.
Neben Omega-3-Fettsäuren spielen auch andere Nährstoffe eine wichtige Rolle, die oft wenig bekannt sind. Besonders hervorzuheben ist Vitamin K2 in seiner Form als MK-7 all-trans.
Vitamin K2 MK-7 ist ein fettlösliches Vitamin, das zwei wesentliche Proteine aktiviert:
Vitamin K2 muss über die Nahrung aufgenommen oder supplementiert werden. In großen Mengen kommt es im fermentierten Sojaprodukt "Natto" vor. Wo dies nicht auf dem Speiseplan steht, ist eine Supplementierung sinnvoll, wobei auf die "all-trans MK-7"-Form geachtet werden sollte, da andere Formen nach aktuellem Forschungsstand weniger wirksam sind.
Für eine optimale Entwicklung des Kindes sind auch Vitamin D3 und Jod von großer Bedeutung, die in Abstimmung mit medizinischem Fachpersonal supplementiert werden können.
"Pro Kind ein Zahn" – ein vermeidbares Phänomen
Die Versorgung des Kindes nach der Geburt erfolgt zunächst über die Muttermilch. Die stillende Mutter gibt ihrem Kind reichlich Omega-3-Fettsäuren, Vitamine, Mineralien, Nährstoffe und Proteine weiter. Wenn die Mutter diese Stoffe nicht supplementiert, werden sie ihrem eigenen Körper entzogen. Der alte Spruch "Pro Kind ein Zahn" muss jedoch nicht zutreffen, wenn die beschriebenen Zusammenhänge berücksichtigt werden.
Studien zeigen, dass Kinder, die ausreichend mit marinen, mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren versorgt werden, eine schnellere Hirnentwicklung zeigen. Ihre Gehirne werden größer und ihr IQ ist höher. Omega-3-Fettsäuren sind essentiell für die Entwicklung von Neuronen und für die Ausbildung von Vernetzungen und Verbindungen zwischen den Neuronen – Prozesse, die wir als Lernen und Entwicklung bezeichnen.
Kinder, die während der Schwangerschaft und darüber hinaus ausreichend mit Nährstoffen, Mineralien, Vitaminen, Proteinen und Omega-3-Fettsäuren versorgt werden, zeigen nachweislich:
Das "Pure Arctic Oil for Kids" von EQology weist einen deutlich höheren Anteil an DHA- und EPA-Fettsäuren auf als das Öl für Erwachsene. Zudem ist es stärker mit Vitamin D3 angereichert.
Im natürlichen Vollspektrum-Omega-3-Öl hat DHA naturgemäß einen höheren Anteil als EPA. Dies ist sinnvoll, da der Körper DHA in EPA umwandeln kann, aber nur begrenzt in die andere Richtung. Ein hochwertiges Omega-3-Produkt weist daher stets einen höheren DHA- als EPA-Anteil auf.
Für eine ausreichende Versorgung mit DHA und EPA gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Obwohl es vereinzelt kritische Stimmen gibt, die die Omega-3-Supplementierung während der Schwangerschaft in Frage stellen, handelt es sich dabei eher um eine laute Minderheit. Das wissenschaftliche Interesse an diesem Thema ist beträchtlich: Das NIH-Volltextarchiv "PubMed" enthält über 2000 qualitativ hochwertige Studien zum Suchbegriff "omega-3+pregnancy". Ein solch umfangreiches Forschungsinteresse unterstreicht die essentielle Bedeutung dieser mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Bei der Betrachtung von Studien fällt auf, dass Faktoren wie Reinheit oder Qualität des verwendeten Omega-3-Öls oft nicht berücksichtigt oder deklariert werden. Parameter wie TOTOX (Total Oxidation), PV (Peroxide Value) und AV (Anisidine Value) könnten es Lesern ermöglichen, zwischen Studienergebnissen mit hochwertigen Produkten und solchen mit belasteten Produkten zu unterscheiden.
Auch die Form der Ölgewinnung (Vakuumdestillation versus Ethylester-Verfahren) wird selten differenziert, obwohl bekannt ist, dass dieser Faktor die Wirksamkeit des Öls maßgeblich beeinflusst. Es stellt sich die Frage, ob wirtschaftliche und industrielle Interessen hierbei eine Rolle spielen, da der Omega-3-Markt ein enormes Volumen hat.
Der TOTOX-Wert eines Omega-3-Öls sollte unter 10 liegen. TOTOX ist ein Indikator für die "Ranzigkeit" bzw. Frische des Öls. Als "verkehrsfähig" gilt ein Öl mit einem Wert unter 26, wobei dieser Grenzwert relativ willkürlich festgelegt wurde und häufig überschritten wird. In Kaufhausregalen sind Werte über 100 eher die Regel als die Ausnahme.
Der TOTOX-Wert kann auch durch industrielle Verfahren gesenkt werden, was zwar den Grenzwert einhält, aber der Qualität und Wirksamkeit des Öls nicht zuträglich ist. Viele Hersteller vermeiden die Angabe dieses Wertes, was das Vertrauen informierter Verbraucher nicht stärkt.
Der TOTOX-Wert des EQology-Öls liegt derzeit bei 4 (maximal bei 6) und ist damit nach einem aktuellen Vergleich von etwa 100 verschiedenen Produkten das reinste und frischeste Öl auf dem Markt. Es handelt sich nicht um ein Konzentrat, sondern um ein natürliches Vollspektrum-Öl aus maritimen Quellen (Fisch oder Algen) mit Omega-9-Anteilen, angereichert mit den Vitaminen D3 und E, stabilisiert in kalt gepresstem Olivenöl aus Kreta.
"Ich nehme ja schon Omega-3" – drei wichtige Überlegungen
Handelsübliche Produkte bieten nicht die gleiche Qualität zu vermeintlich günstigeren Preisen. Ein sorgfältiger Vergleich von Zusammensetzung, Herstellung, Herkunft, Menge, Reinheit, Dosierungsempfehlung und Preis lohnt sich. Ein einfacher Test: Zerbeißen Sie eine Kapsel, damit Ihr Körper Ihnen unmittelbar zurückmeldet, wie er die Qualität einschätzt.
Wenn es Eltern darum geht, ihrem heranwachsenden Kind während der Schwangerschaft die bestmöglichen Voraussetzungen für seine Entwicklung zu bieten, ist nur das Beste gut genug.
Hinweis zur Recherche und Vergütung: Die Ergebnisse meiner Recherchen, die mittlerweile mehrere hundert Stunden in Anspruch genommen haben, stelle ich hier frei und unverbindlich zur Verfügung. Sachliche Kritik ist stets willkommen.
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